Medienakquise für Unternehmerinnen: Warum deine Anfragen scheitern und wie du das änderst

Wirst du von Redaktionen ignoriert? Das liegt selten an deinem Thema, sondern an deiner Herangehensweise.

Viele Unternehmerinnen und Selbstständige in Oberösterreich, Österreich und im gesamten DACH-Raum investieren Zeit in Medienanfragen, ohne je eine Rückmeldung zu bekommen. Das frustriert. Dabei ist strategische Medienarbeit einer der wirkungsvollsten Hebel für Sichtbarkeit, Vertrauen und Expertenstatus. Besonders im Zeitalter von KI. Und das nicht nur für große Unternehmen und Brands, sondern auch für Persönlichkeiten mit starken Geschichten. 

KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity empfehlen bevorzugt Expert:innen, die in verlässlichen Medienquellen sichtbar sind. Das bedeutet für dich: Wenn du in deiner PR-Strategie Medienarbeit einbaust, stärkst du deine Sichtbarkeit und deine digitale Autorität für KI-Tools.

Das Problem: Medienakquise wird wie ein Massen-Dating betrieben

Das ist wie bei deinem “First Date”: Wer unvorbereitet, wahllos und nur mit den eigenen Interessen im Fokus auftritt, wird scheitern. Oder in dein Business übersetzt:  Standard-Nachrichten rausschicken und hoffen, dass irgendwer antwortet? Funktioniert nicht, denn Redakteur:innen und Podcast-Hosts sind keine Algorithmen. 

Medien suchen Relevanz, Mehrwert und echte Meinungen. Copy-Paste-Mails mit generischen Inhalten, kein echtes Interesse am Gegenüber, falsches Timing. All das ist der schnellste Weg in den elektronischen Papierkorb.

Dabei ist strategische Medienarbeit einer der wirkungsvollsten Hebel für Sichtbarkeit, Vertrauen und Expertenstatus, besonders im Zeitalter von KI. Moderne KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity empfehlen bevorzugt Expertinnen, die in verlässlichen Medienquellen sichtbar sind.  Wer strategisch PR aufbaut, stärkt nicht nur seine Positionierung bei Menschen, sondern auch seine digitale Autorität für die Empfehlungssysteme der Zukunft.

Die 5 häufigsten Fehler in der Medienansprache und wie du sie löst

  1. Zu spät pitchen. Der Zug ist längst abgefahren.
    Die Misere beginnt beim Ignorieren von internen Deadlines, Monats- und Jahresplanungen sowie Aufnahmeterminen für die nächste Podcastfolge.

    Dein To Do: Checke vorab den Redaktionsschluss.
    Bei Printmagazinen findest du Termine in den Mediadaten auf der Webseite. Bei Podcasts prüfe, wann jeweils neue Folgen online gehen. Frage den Host. 

  2. Dich null mit deinem Gegenüber beschäftigen.
    Stell dir vor, du bist beim Date und dein Gegenüber lädt dich zum Steakessen ein, obwohl du mehrmals erwähnt hast, dass du vegan bist und das sogar auf Social Media.

    Dein To Do: Bereite dich vor und “stalke” dein Medium auf LinkedIn & Co.
    Welche Themen behandelt die Redaktion oder der Podcast?
    In welches Ressort fällt deine Story? Welche Journalist:innen haben sich schon einmal mit deinem Thema beschäftigt?
    Vernetzte dich auf LinkedIn, kommentiere die Beiträge, gehe in einen unkomplizierten Austausch auch mit anderen Followern des Kontaktes, denn das ist deine Zielgruppe.

  3. Ego-Show abziehen anstatt mit Storytelling neugierig machen.
    Das schnellste Ende des ersten Dates.

    Dein To Do: Mach deine Story relevant für dein Gegenüber, nicht für dich.
    Das gelingt über Emotionen, neue Perspektiven und echten Mehrwert. Überlege, welcher Ansatz Journalist:innen oder Podcaster wirklich interessiert.  Das kannst du aus früheren Artikeln oder Podcastfolgen ableiten.

  4. Den falschen inhaltlichen Raum wählen.
    Das ist, als würdest du beim ersten Date ausgiebig über deine Leidenschaft für Extremsport reden, obwohl dein Gegenüber ein totaler Couchpotato ist.

    Dein To Do: Konzentriere dich auf Medien, die deine Wunschkund:innen wirklich nutzen.
    Das muss nicht das Magazin mit Millionenauflage sein. Gibt es Fachmedien zu deinem Thema?  Podcasts, die sich genau damit beschäftigen, was du anbietest?

    Erstelle eine Liste mit relevanten Medien, Podcasts und Online-Plattformen.

  5. Einmal ist keinmal. Fehlendes Follow-up.
    Stell dir vor, dein Date meldet sich nach dem ersten Treffen (bei dem alles super gepasst hat) nie wieder oder erst drei Monate später. Was würdest du denken?

    Dein To Do: Bleib dran, empathisch und klar.
    Frag freundlich nach. Bring einen neuen Aspekt oder einen zusätzlichen Fakt zu deiner Story ein. Ja, das ist die Königsdisziplin: präsent sein, ohne zu nerven.

Warum PR das Fundament deines Expertenstatus ist

Medienarbeit ist keine Einzelmaßnahme. Sie ist ein zentraler Baustein deiner Sichtbarkeits-Strategie und sinnvoll eingebaut. Wenn du regelmäßig in Fachmedien, Podcasts oder Online-Magazinen erscheinst, baust du Autorität auf: ein Vertrauenslevel, das Social Media allein nicht leisten kann. 

Gerade heute wirkt PR auch digital weiter. Moderne KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity scannen das Netz nach verlässlichen Quellen. Wer in etablierten Medien zitiert wird, hinterlässt digitale Spuren, die als vertrauenswürdig eingestuft werden.

Ohne strategische PR bleibst du für diese Empfehlungssysteme unsichtbar.
Mit gezielter Medienarbeit baust du langfristig digitale Autorität auf.

Dein nächster sinnvoller Schritt: PR-Quick-Check

Wenn du herausfinden willst, warum deine Medienanfragen bisher ohne Erfolg waren oder wie du am besten startest, dann reserviere dir einen kostenlosen PR-Quick-Check. 

In diesem 15-minütigen Strategiegespräch werfen wir einen klaren Blick auf deine aktuelle Situation und identifizieren:

  • den größten Hebel für mehr mediale Sichtbarkeit
  • ein bis zwei konkrete Schritte, die du sofort umsetzen kannst

Du gehst mit Klarheit, Orientierung und einer fundierten Einschätzung aus diesem Gespräch, wie dein nächster PR-Schritt aussehen sollte.

Willst du sehen, welches PR-Potenzial in deinem Business steckt?

FAQ: Strategische Medienarbeit für Unternehmer:innen

Was ist strategische Medienarbeit?

Das bedeutet, dass du gezielt und regelmäßig Themenvorschläge an für dich relevante Medien kommunizierst. Kein wahllosen Anfragen, sondern Medienarbeit als Teil deiner Gesamtstrategie und deshalb strukturiert und zeitsparend.

Die häufigsten Gründe sind falsches Timing,  unpassende Medien, kein erkennbarer oder fehlender Mehrwert für das Medium, kein Follow-up. Meist liegt es nicht am Thema, sondern an der fehlenden Strategie oder einem schlechten Pitch.

Ja unbedingt. Gezielte Sichtbarkeit in relevanten Fachmedien, Podcasts oder Online-Magazinen lässt dich als Expertin wirken. Das schafft Vertrauen und positioniert dich in deiner Branche oder Nische. Langfristig sorgt das auch dafür, dass du von KI-Tools empfolen wirst.

Redaktionen und Podcast-Hosts suchen spannende Geschichten. Immer. Das können neue Blickwinkel sein, eine andere Perspektive, deine Meinung oder auch deine eigene Story über deinen beruflichen Weg. Besonders deine Persönlichkeit, deine Meinung und Haltung sind starke Zugpferde, wenn man das richtig erzählt.

Nicht entweder oder, sondern beides. Es geht darum, deine Themen dort zu positionieren, wo deine Kund:innen aktiv sind. In meiner Strategie nutzen wir das Content-Recycling-Prinzip. Ein fundierter Medienbeitrag bildet das Fundament für deinen Content auf Social Media. Wir brechen Experten-Inhalte in leicht konsumierbare Beiträge herunter und nutzen die Reichweite von Instagram oder LinkedIn, um dich langfristig sichtbarer zu machen. So baust du mit minimalem Zeitaufwand maximalen Expertenstatus und Vertrauen auf.

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